Energiewende ja, aber richtig

Meine Ansichten zur Energiewende
Für eine zukunftsweisende, sichere und bedarfsorientierte kommunale Energieplanung!
Bis 2045 ist es vom Gesetzgeber vorgesehen, die kommunale Wärmeversorgung treibhausgasneutral umzugestalten. Insbesondere die Kommunen sind angehalten hierfür einen strategischen Fahrplan für die kommunale Wärmeplanung zu erstellen. Sie soll den Hausbesitzern rechtzeitig und gut planbar die künftigen Möglichkeiten aufzeigen, ob ihre Gebäude z. B. an ein Fernwärmenetz angeschlossen werden können oder ob eine Wärmeversorgung dezentral über eine Wärmepumpe eine alternative Möglichkeit darstellen kann. Möglicherweise werden ja in den kommenden Jahren im Zusammenhang mit klimaneutral produziertem Wasserstoff auch noch weitere sinnvolle und wirtschaftliche Heizungstechniken entwickelt.

Ein zweiter wichtiger Baustein der gesicherten und wirtschaftlichen Energieversorgung ist die Produktion, insbesondere auch die Speicherung, von elektrischer Energie. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger verfügen bereits über ein kleines Balkonkraftwerk und können bis zu 0,8 kWh ins häusliche bzw. ins städtische Versorgungsnetz einspeisen. Viele Hausbesitzer haben sich auch schon eine leistungsstarke Solaranlage mit teils hohen Batteriespeicherkapazitäten installieren lassen und können sich bereits autark mit elektrischer Energie selbst versorgen bzw. überschüssig produzierte Strommengen auch zusätzlich ins Netz einspeisen.

Aus meiner Sicht müssten insbesondere groß angelegte Solarfelder unbedingt zusätzlich mit großen Batteriespeichern ausgestattet werden, um die in der Mittagzeit produzierten und teils überschüssigen Energiespitzen abspeichern zu können, die dann auch in den Abendstunden die Haushalte mit klimaneutraler Solarenergie versorgen können. Gegenwärtig ist das leider so gut wie gar nicht der Fall, strapaziert die Stromnetze teils erheblich und verteuert die Strombeschaffungskosten der Energieversorger in sonnenarmen Stunden erheblich. Am Ende zahlt der Stromkunde dann die Zeche über höhere Strompreise.

Gut durchdachte Windenergiekonzepte ergänzen die
Solarenergie in der Regel recht gut. Aber auch hier muss genau geschaut werden.
inwieweit unsere Kommune mit Windkraftanlagen schon gut ausgestattet ist, aber
auch hier sollte mehr über Speichermöglichkeiten von elektrischer Windenergie
nachgedacht werden. Es kann auch nicht sein, das einige Bundesländer, wie auch
Niedersachsen, den Windenergieausbau in den vergangenen Jahren stark
vorangetrieben haben. Andere Bundesländer, wie z. B. Bayern hingegen, haben in
der Vergangenheit fast gar nicht auf Windkraft gesetzt.
Am Ende ein kurzes Fazit aus meiner Sicht: Da die Sonne
nicht immer scheint und der Wind nicht immer weht, müssen adäquate und große
Stromspeicherkapazitäten her, alternativ auch indirekt über die Produktion von
grünem Wasserstoff! Am Ende muss auch alles für die Bürgerinnen und Bürger
wirtschaftlich und bezahlbar bleiben, insbesondere natürlich auch für Industrie
und Handwerk, für unsere Arbeitsplätze und für unsere Stadt!